Nationalpark-Verwaltungen sehen sich “ausgetrickst”
Seit 2010 dürfen die Nationalpark-Verwaltungen nicht mehr über die von ihnen erhobenen Eintrittsgelder verfügen.
Auch sonstige Einnahmen, z. B. die für Führungen, müssen im Zuge der Haushaltskrise nach Warschau abgeführt werden. Das von den Parks benötigte Geld für Personal und Sachaufwendungen wird oder besser sollte ihnen nun komplett vom Warschauer Umweltministerium überwiesen werden. Doch von der Ostsee bis zur Tatra klagen die National-Verwaltungen über die zu geringen Finanzausstattung.
Die Folgen der Finanzmisere werden wohl bald die Nationalpark-Besucher zu spüren bekommen. Im Tatra-Nationalpark z. B., dessen Betreten auf insgesamt 275 Kilometern Wanderweg-Strecke erlaubt ist, könnten für gewöhnliche Besucher schon in diesem Jahr einige Teilstrecken geschlossen werden. Die Parkverwaltung hofft, auf diese Weise bei den Unterhaltskosten für das Wegenetz sparen zu können. (zielonewiadomosci.pl)
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